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Automatische Bewässerung: So übersteht der Garten den Sommer

Für die meisten Gartenbesitzer sind die sonnigen Tage eine schöne Zeit, denn nichts ist angenehmer, als relaxt auf der Terrasse zu liegen, ein gutes Buch zu lesen oder abends zu grillen.

Hobby-Gärtner wie Peter Weber sehen den Sommer aber immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen bietet die warme Zeit des Jahres endlich ausreichend Gelegenheit, den Freizeitwert des Gartens hinreichend zu nutzen. Damit aber alles stets schön grün bleibt ist eine Menge Aufwand erforderlich. Pflanzen und Gräser in den Beeten wollen regelmäßig mit Wasser versorgt werden, das kleine Gemüsebeet muss in der heißen Sonne vor dem verdorren gerettet werden und die Rasenfläche benötigt mindestens einmal am Tag einen Guss des feuchten Nasses. Kurz: die Sommerzeit im Garten ist schön, aber mit einer Menge Aufwand verbunden.

Besonderer Stress kommt auf den Hobbygärtner jedes Mal zu, wenn es mit der Familie in den Urlaub gehen soll. Denn wer soll sich in der heißen Zeit, in der die Webers in südlichen Gefilden am Strand liegen um die Bewässerung des Gartens kümmern? Verwandte haben oft nicht den „grünen Daumen“ und der Nachbar ist möglicherweise auch wenig zuverlässig, wenn es nicht um die eigenen Grünflächen geht. Die passende Lösung hat Peter Weber im Internet gefunden. Ein Bewässerungscomputer mit einem maßgeschneiderten System für den kompletten Garten ist nicht nur in der Abwesenheit superpraktisch, sondern sorgt auch dann für eine perfekte Wasserversorgung, wenn die Familie Weber zuhause ist. Als besonderer Bonus wird dabei sogar noch Wasser gespart.

Bewässerung per Computer

Für die Bewässerung von Rasenflächen und Beeten ist ein zeitgesteuertes System die optimale Lösung. Perfekt gelöst wird die Aufgabe vom Bewässerungscomputer Gardena MasterControl, der optional auch mit einem Solar-Modul ausgestattet werden kann. So läuft der kleine Gartenhelfer bei Bedarf auch einen kompletten Sommer durch, ohne in Ermangelung von Batterieleistung den Dienst zu quittieren. Bis zu sechs Zeitintervalle pro Tag lassen sich mit dem Minirechner, der einfach mit einem Außen-Wasserhahn verbunden wird programmieren. Dabei werden einfach die Startzeit und die Dauer der Bewässerung festgelegt. Alles weitere erledigt der Bewässerungscomputer automatisch.

Einen Haken hat die automatische Bewässerung dennoch, denn der Bewässerungscomputer bietet nur einen Wasserausgang. Das mag für einen winzigen Rasen mit wenigen Quadratmetern ausreichen. Spätestens dann, wenn größere Rasenflächen nach mehreren Sprengern verlangen oder zusätzlich Beete über ein Micro-Drip-System bewässert werden sollen, stößt der Minirechner aber an seine Grenzen. Eine Lösung hat Peter Weber für dieses Problem mit dem Wasserverteiler Gardena automatic gefunden. Das Gerät wird über einen Schlauch direkt mit dem Wasserausgang des Bewässerungscomputers verbunden. Auf der anderen Seite liefert der Gardena automatic sechs neue Ausgänge, die sich nun ihrerseits mit Schläuchen verbinden lassen. Auf diese Weise lassen sich größere Rasenflächen beispielsweise mit ausreichend vielen Wassersprengern versorgen. Zusätzlich bietet der Verteiler über seine weiteren Ausgänge noch Reserven, um beispielsweise auch die Hecke mit dem Kirschlorbeer oder die Gemüsebeete über ein Micro-Drip-System mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wie oft und wie lange die Wasserzufuhr aktiviert wird, legt Peter Weber ganz einfach über die Programmierung des Bewässerungscomputers fest.

Wasser marsch, aber bitte ökologisch

So praktisch die automatische Bewässerung des Gartens auch seien mag, gibt es dennoch ein wesentliches Hindernis dabei, sich auf die computergesteuerten Methoden zu verlassen. Denn auch dann, wenn es im Urlaub bei der Auswahl der richtigen Regionen zur passenden Jahreszeit vielleicht eine annähernde Sonnengarantie gibt, ist der Sommer in der deutschen Heimat doch recht instabil. Regnet es also in den Wochen der Abwesenheit zuhause Bindfäden, kann die zusätzliche Bewässerung durch den Bewässerungscomputer das heimische Grün endgültig in einen Sumpf verwandeln. Glücklicherweise gibt es auch für dieses Problem eine Lösung, denn Gardena bietet den Gardena Bodenfeuchte- oder Regensensor an. Der wird in den Boden gesteckt und misst die Bodenfeuchte. Die Daten werden dann an den Bewässerungscomputer übermittelt. Ist die Erde ausreichend feucht, stoppt der Minirechner seine Programme und setzt mit anstehenden Programmen aus. Der Einsatz der Komponente lohnt sich, weil zum einen die Gefahr einer Überwässerung gebannt und zum anderen sparsam mit den kostbaren Ressourcen umgegangen wird. (Detlef Meyer/ag)

Der Bewässerungscomputer Gardena MasterControl solar wird am Wasserhahn angeschlossen und steuert die automatische Bewässerung des Gartens. Zeitgesteuert lassen sich mit dem Gerät Wassersprenger für den Rasen oder auch Micro-Drip-Systemes für Pflanzen auch in Abwesenheit des Heimgärtners in Betrieb nehmen. Durch ein Solar-Modul kommt der Bewässerungscomputer auch ohne Batterie aus. Die einfache Programmierung erlaubt die Einrichtung von bis zu sechs Bewässerungsintervallen.

Ökologisch ist der Gardena Bodenfeuchtesensor. Er wird an einer beliebigen Stelle in den Boden gesteckt und dann misst dann die Feuchtigkeit. Die Daten werden an den Bewässerungscomputer übermittelt. Ist der Boden feucht genug, weil es gerade geregnet hat, setzt der Computer mit der Bewässerung aus. Wie viel Wasser genug ist, lässt sich am Gardena Bodenfeuchtesensor über ein Drehrad einstellen. So lässt sich die Bewässerung für mehr oder weniger sensible Pflanzen gezielt regulieren.

In Kombination mit einem Bewässerungscomputer Gardena MasterControl oder MasterControl solar sorgt der Wasserverteiler Gardena automatic dafür, dass an bis zu sechs verschiedenen Orten in Ihrem Garten nacheinander automatisch bewässert wird. So lassen sich mit einem Bewässerungscomputer beispielsweise mehrere Sprenger auf einer größeren Rasenfläche und verschiedene Micro-Drip-Systeme für die Hecke und die Gemüsebeete zeitgesteuert in Betrieb nehmen.

(Bilder: GARDENA)

Nicht nur im Garten empfiehlt sich in der Abwesenheit eine Bewässerungsanlage. Denn während es draußen wenigstens gelegentlich regnet, müssen die Pflanzen im Haus komplett ohne Wasser auskommen. Eine praktische Lösung für dieses Problem bietet das Gardena Urlaubsbewässerung-Set. Mit dem System können bis zu 36 Topfpflanzen automatisch bewässert werden. Durch den Transformator mit integriertem Zeitschalter wird die Bewässerung täglich für eine Minute aktiviert.