hotel oder ferienhaus

Inselferien: Strandappartement oder City-Hotel an der Partymeile?

Nun geht es an die Suche nach der Unterkunft: Ferienhaus oder Hotel? Strandnähe oder Bergpanorama? Ich für meinen Teil schätze einsame Ferienhäuser oder Appartements mit Aussicht, idealerweise in Strandnähe. Die Suchmaschinen Fewo-Direkt www.fewo-direkt.de und AirBNB www.airbnb.de bieten hier eine reiche Auswahl an Immobilien. Ich gebe den Zeitraum des geplanten Fluges und die Zahl der Personen, die mitkommen, ein und erhalte eine lange Liste mit interessanten Immobilien. Praktisch ist bei beiden Anbietern die Karte rechts: Hier sehe ich sofort, in welcher Region Ferienhäuser verfügbar sind, kann also gezielt Immobilien in der von mir bevorzugten Region auswählen. Da ich ich ein Freund von Sonnenuntergängen über dem Meer bin, sollte meine Ferienwohnung natürlich westliche Ausrichtung haben, also an der Nordwest-, Südwest- oder Westküste liegen. Mein Favorit ist schnell gefunden, doch als ich buchen will, kommt meine Freundin ins Zimmer und fragt, ob wir nicht lieber ein Hotel nehmen wollen, schließlich müsse man dann nicht kochen, putzen und aufräumen und könnte andere Leute kennenlernen. Zudem sei es ja wirklich schöner, in der Stadt zu wohnen, um was unternehmen zu können. Argumente, die ich natürlich einsehe. Also werfe ich zusätzlich booking.com www.booking.com an und suche nach Hotels, die unseren Kriterien entsprechen. Auch ein Blick auf www.agoda.com kann durchaus hilfreich sein. Wir entscheiden und letztlich doch für das Ferienhaus, das rund 600 Euro für 14 Nächte kostet. Wichtig ist jetzt, dass wir nach dem Check der Verfügbarkeit der Ferienimmobilie sofort den oben ausgewählten Flug und direkt anschließend das Feriendomizil buchen, um zu vermeiden, dass wir nachher zum Flug keine Unterkunft finden – oder umgekehrt. Da Unterkünfte in der Regel leichter zu finden sind als günstige Flüge, ist es immer sinnvoll, den Flug zuerst zu buchen. Der Urlaub ist damit sicher, die Kosten liegen pro Person momentan bei rund 500 Euro.

Die Sache mit dem Transfer

Nun gibt es natürlich noch ein Problem: Wie kommen wir vom Flughafen zu unserer nun doch etwas abgelegenen Unterkunft? Bahnverbindungen gibt es auf Teneriffa nicht, das Busnetz ist zwar brauchbar, das Zockeln mit den Überland-Linienbussen über kurvige Bergstraßen ist aber nicht jedermanns Sache, zumal unser Ferienhaus recht abgelegen von einer Hauptstraße liegt. Wir entscheiden uns daher dafür, einen Mietwagen zu buchen. Der gibt uns die Freiheit, uns auf der Insel zu bewegen, ohne größere Schwierigkeiten Supermärkte, Restaurants und Sightseeing-Spots anzulaufen und schöne Gegenden für eine Wanderung zu erreichen. Am wichtigsten ist jedoch: Wir müssen nach dem vierstündigen Flug ab Köln nicht noch mit einem Linienbus durch die Gegend schleichen und danach vier Kilometer mit Gepäck laufen.

Preiswerten Mietwagen finden und optimal buchen

Ich weiß nach der Flugbuchung, dass wir gegen 14:30 Uhr auf Teneriffa landen werden und am Abflugtag um 13:30 Uhr am Flughafen Teneriffa-Süd im Flieger sitzen müssen. Damit weiß ich auch, wann ich den Mietwagen brauche: Auf dem Hinflug plane ich rund eine Stunde für die Gepäckaufnahme, einen Toilettengang und die Suche nach den Mietwagenschaltern ein, für die Rückfahrt zwei Stunden für die Abgabe des Mietwagens und den Checkin. Danach surfe ich www.billiger-mietwagen.de an und gehe hier vor wie bei der Flugsuche: Ich gebe Anmietort, Datum und Zeit an. Ich will den Urlaub genießen und wähle in der Suchmaske daher direkt "Cabrio" aus, auch wenn das nicht ganz günstig ist, rund 500 Euro kostet zum Beispiel ein VW Eos für den geplanten Zeitraum, normale Kleinwagen wie der Toyota Yaris sind schon für 150 Euro zu haben. Anschließend setze ich noch einen Haken bei "alle Kilometer frei" und wähle die für mich passenden Versicherungskonditionen. Praktisch bei Billiger-Mietwagen ist die Community-Funktion, bei der Kunden ihre Meinung zur Qualität des Anbieters abgeben können. Ich lese die Bewertungen und entscheide mich letztlich für die solide Lösung: Der Anbieter Avis arbeitet international, Probleme sind hier kaum zu erwarten.

Der Urlaub kann kommen

Mit wenigen Klicks ist auch der Wagen gebucht und der Urlaub damit in trockenen Tüchern – und das für einen unschlagbaren Preis: Hätte ich statt des Cabrios nur einen Kleinwagen gewählt, hätte ich meinen persönlichen Traumurlaub auf eigene Faust für rund 1200 Euro bekommen – 600 Euro pro Person, durch die Wahl des Cabrios sind wir jetzt mit 800 Euro pro Person für zwei Wochen gut beraten. Natürlich muss ich das Taxi zum Flughafen oder die Parkgebühren dort noch in die Reisekosten einrechnen, da diese nicht ohne sind. Anschließend heißt es abwarten, bis es losgehen kann – Mietwagen und Ferienhaus warten auf uns. Hier den ersten Teil der Serie lesen (Christian Rentrop/ag)