grillburger spezial

Selbst gemachte Hamburger vom Grill

Unsere Grill-Coaches Axel Kähne und Markus Mizgalski haben die „Freemium-Magazine“-Redaktion einmal bei der Zubereitung des perfekten Burgers, inklusive der Buns genannten typischen Brötchen, über die Schulter in den Kugelgrill schauen lassen. Herausgekommen ist ein Rezept, das wir mit Stolz als den „Freemium-Magazine-Grillburger-Spezial“ präsentieren. Denn während die Pattys auf dem Rost ihr köstliches Aroma verströmen und die Buns im Ofen backen, bleibt Ihnen genügend Zeit, ganz gemütlich in der heimischen Lounge-Ecke, in Ihrem Freemium-Magazin zu schmökern oder weitere kostenlose magapros mit Rezepten und Ideen zu Fitness, Gesundheit und Ernährung, bei uns zu bestellen.

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Burger, Hamburger, Grillburger, Whopper?

Die Schnell-Sattmacher aus dem US-Fast-Food-Restaurant Ihrer Wahl gehen immer und haben unzweifelhaft hin und wieder ihren Reiz. Vor allem jetzt, da man sie sogar per App bestellen kann, sofern man eine Filiale des entsprechenden Buletten-Bräters in seiner Nähe hat. Wohnt man jedoch nicht im Liefergebiet oder möchte mal etwas Besonderes auf dem Teller haben, dann ist der DIY-Burger angesagt. Also der (D)o-(I)t-(Y)ourself-Burger. Die Jungs von pottfeuer aus Wetter an der Ruhr wissen, wie man das perfekte „Frikadellenbrötchen“ selbst macht und haben es uns gezeigt.

Zunächst einmal: Ein Burger ist eben kein Frikadellenbrötchen. Denn im Gegensatz zum Fleischklops besteht die Patty genannte Fleischscheibe aus reinem Rinderhack, das nur mit Pfeffer und Salz gewürzt wird. Etwas milder Senf kann noch dazu. Er erhöht die Bindung und hält das Fett im Hack. Ganz wichtig: Der Fettanteil sollte bei etwa 15 bis 20 Prozent liegen. Das Hack ist für den perfekten Burger zudem etwas gröber gewolft als normal. Wer will und einen Fleischwolf besitzt, kann das selbst machen. Rindernacken, Rinderbrust, aber auch Tafelspitz eignen sich beispielsweise als Ausgangsmaterial. Dabei ist es wie immer: Je besser dessen Qualität, desto leckerer wird am Ende der Burger. Also nur keine Angst, gutes Rindfleisch zu verwenden.

 

burger grillen
Dem „DIY-Grillburger-Spezial“ ist auch beim Belag kaum eine Grenze gesetzt. Lieben Sie es eher puristisch oder experimentell? Senden Sie uns Ihr Foto und das Rezept Ihres persönlichen Favoriten an info@freemium-magazine.de. Die besten Vorschläge erhalten einen Ehrenplatz in der Bildergalerie und halten Einzug in die nächste Ausgabe „gemütlich shoppen“ oder unser magapro „GRILLEN“, welches Sie ab sofort kostenlos nach Hause bestellen ! Messen Sie sich mit den Profis!

 

Neben dem Patty ist auch das Brötchen – Bun, wie es auf Englisch heißt – ganz wichtig. Er muss fluffig und locker sein, darf aber weder zerbröseln noch pappig schmecken. Fertig kaufen kann man vernünftige Buns so gut wie nie, weshalb man besser selbst zum Bäcker wird. Keine Angst, das ist nicht sonderlich aufwändig, benötigt nur etwa eine Stunde Zeit.

Und dann wäre da noch der Belag: Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für den Klassiker bieten sich Bacon, angeschwitzte Zwiebeln, Cheddar-Käse, Salat, Gurken und Tomaten an. Dazu eine gute BBQ-Sauce – das war es schon. Wer es schärfer mag, packt noch Jalapenos mit auf den Burger und für die ausgefallenere Variante können auch gegrillte Gambas auf den Patty. Surf & Turf nennt sich das dann.

Rezept für die Pattys (für 10 Burger)

  • 1,5 kg Rinderhack, grob gewolft
  • 2 EL milder Senf
  • 6 g Pfeffer
  • 15 g Salz

Zubereitung:

Senf und Gewürze gut mit dem Hack vermengen. Das Hack in jeweils 150 g schwere Bällchen formen und diese dann auf ca. 1,5 Zentimeter platt drücken. Besser ist eine Patty-Presse, wie es sie mittlerweile überall zu kaufen gibt.

Für das Grillen benötigt man idealerweise einen Bereich mit direkter und einen mit indirekter Hitze. Und einen Deckel. Beim Kugelgrill bedeutet das zum Beispiel, nur den halben Kohlenrost zu belegen. Dann werden die Pattys zunächst bei hoher Hitze scharf angegrillt. Sie bleiben solange über der Glut, bis sie sich wieder leicht vom Rost lösen lassen. Nicht losreißen. Dann wenden. Wenn sie sich jetzt wieder leicht lösen lassen, in den indirekten Bereich legen und gar ziehen lassen. Prinzipiell dürfen auch Burgerpattys wie Steaks innen noch leicht rosa sein.

Rezept für die Buns

Bitte beachten Sie auch die Leser-Tipps zum Rezept: "Zimmertemperatur der Zutaten", "Ein Schuss Essig neutralisiert"

  • 450 g Mehl
  • 62 g geschmolzene Margarine
  • ¼ l Milch
  • ¼ l Wasser
  • 22 g Zucker
  • 12 g Salz
  • ½ Würfel Hefe
  • 1 Ei
  • Sesamsaat

Zubereitung:

Milch und Wasser mischen, etwas erwärmen und die Hefe darin auflösen.

Mehl, Zucker, Salz in eine Schüssel geben. Das Ei verquirlen und gut die Hälfte in die Schüssel geben. Das Wasser-/Milchgemisch mit der Hefe ebenfalls zugeben und gut kneten.

Die Margarine zugeben und weiter kneten, bis der Teig nicht mehr an der Schüssel klebt. In der Küchenmaschine etwa sieben bis acht Minuten.

Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig zu einer gleichmäßigen Rolle formen und diese in zehn gleich große Stücke teilen.

Diese dann sorgfältig zu Kugeln rollen. Auf einen Rost mit Backpapier legen und etwas flach drücken.

Noch einmal 15 Minuten gehen lassen. In der Zeit den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Rest vom Ei mit einem Schuss Milch verrühren und die Buns damit einpinseln. Mit der Sesamsaat bestreuen.

Ca. 15 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind.

Leserkommentar:
Hallo Zusammen,
Kann es sein, dass ihr bei dem Rezept für die Buns die Flüssigkeitsangabe (1/4l Milch; 1/4 l Wasser) zu großzügig beschrieben habt? Blieb flüssig 🙁

Viele Grüße
Marianne
Unsere Antwort:
Hallo Marianne,
vielen Dank für Ihr Feedback zum Artikel. Das Mengenverhältnis ist im Prinzip schon richtig, allerdings könnte sich bei der Zubereitung ein kleiner, aber entscheidender Fehler eingeschlichen haben. Dazu später noch mehr. Zuerst aber folgendes:
Bleibt die Masse beim Kneten zu flüssig, geben Sie einfach so lange Mehl hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und sich der Teig lösen und formen lässt. Geschmacklich schadet dies nicht. Je nach Vorliebe erhalten Sie nun mehr, oder größere Buns.
Möglicherweise haben Sie die benötigte „warme Milch“ kurz in der Mikrowelle oder im Topf erhitzt, da sie frisch aus dem Kühlschrank kam? Zusammen mit der geschmolzenen (ebenfalls kurz erhitzten?) Margarine, hat dies der frische Hefewürfel nicht verziehen. Die Zutaten sollten nicht viel mehr als Zimmertemperatur haben.
Statt der Frischhefe können Sie, bei gleichen Mengenangaben, aber auch eine entsprechende Menge Trockenhefe verwenden. Auch kann man ohne weiteres weiche Butter statt der geschmolzenen Margarine verwenden.

TIPP: Vor allem Kinder mögen oft einen zu intensiven Hefegeschmack nicht. Eine Leserin empfiehlt per E-Mail: „… ein kleiner Schuss Essig kann zu intensiven Hefegeschmack neutralisieren…“. Danke für den Tipp. Senden Sie uns gerne weitere Ideen und Kommentare über das Kontakt-Formular.

Ihre Redaktion

 

burger king app lieferservice
Burger-King-App

Während der Testphase liefern acht Restaurants in Deutschland und fünf in Österreich Beef-Burger und andere Köstlichkeiten bis fast direkt vor die eigene Couch. (Quelle: www.burgerking.de)

 

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MC-Donalds App

Die MC-Donald’s App zeigt einem Nährwerte der Produkte an, also die Kalorien, die man mit dem Bestellen eines BigMacs erst auf dem Tablett vor sich und dann im Magen liegen hat. Auch ob die Emmentaler-Sticks Stoffe enthalten, auf die man allergisch reagieren könnte, ist nachzulesen. Und wer nicht nur einen leeren Magen, sondern auch einen leeren Geldbeutel hat, der kann sich die Stellenangebote des Fast-Food-Riesen ansehen. Wer sich in der App für Push-Benachrichtigungen anmeldet, wird über neu verfügbare Gutscheine informiert. Die Verwendung scheint gefahrlos möglich, denn uns sind bisher keine Nebenwirkungen Pawlowscher Art nach dem Motto „Push-Signal löst sofort Speichelfluss und Hungergefühl aus“ bekannt.

 

klick the trash
"Kick the Trash“

Für schnellen Spielspaß zwischendurch gibt es McMission. Hier kann man den Burger-Riesen in Sachen „Engagement für Umwelt und Gesellschaft“ kennenlernen. Das Augmented Reality Game „Kick the Trash“ bietet auf dem Smartphone kurzweilige Unterhaltung. Wenn’s auf der Straße mit dem „Kick den Müll in die Tonne“ nur auch so gut klappen würde. (Quelle: McDonalds)

„pottfeuer – Grillen anne Ruhr“ heißt das erfolgreiche Grillbuch von Axel Kähne und Markus Mizgalski.

Kähne kennt die Grillszene als Mietgriller, Coach und Anbieter der 100%-Saucen. Mizgalski, ehemals redaktioneller Kopf der Zeitschrift „Grill Magazin“ ist Grill-Coach und in der Community bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Nach einer Reihe gemeinsamer Events auch rund ums Buch entstand die Idee zu Pottfeuer. In Wetter hat das Duo zusätzlich zu seiner historischen Grill-Garage nun endlich auch einen Laden für Grills, Zubehör und hochwertiges Rindfleisch aus der Region. Mittlerweile haben sie mit RUHRrind eine eigene Marke für eben jenes Fleisch. Den größten Teil der Zeit verbringen sie allerdings mit Grill-Seminaren, Mietgrill-Einsätzen und der Entwicklung neuer Produkte und Rezepte rund ums Thema. So gibt es seit einiger Zeit Krautrauch für besondere Räucheraromen. Das Ziel des Duos: traditionelle, regionale Zutaten verwenden, typische Elemente der Ruhrpott-Küche integrieren und damit abseits des Hypes um American-BBQ ein Stück heimische Grillkultur gestalten. (Markus Mizgalski/Axel Kähne/ag)